8 h
Ladung
Das BHKW läuft auf reduzierter Leistung. Überschüsse laden die Batterie, während die Dauerlast durchgehend bedient wird.
Flex-Jojo
Das Flex-Jojo besteht aus All-in-One-Batterieschränken mit je 125 kW und 261 kWh. Ein bis zehn Schränke arbeiten an einem gemeinsamen AC-Sammelschrank, ohne Container und ohne Sonderfundament.
Auf der Biogasanlage übernimmt es das flexible Einspeiseprofil, während das BHKW weiterläuft. In Gewerbe, Industrie und im Netz schafft es Leistung, die der Anschluss allein nicht hergibt.
Ein Schrank, 125 kW und 261 kWh: Batterie, Wechselrichter, Kühlung und Brandschutz ab Werk verbaut
1 bis 10 Schränke an einem AC-Sammelschrank: bis 1.250 kW und 2.612 kWh
Biogas: BHKW läuft weiter, die Batterie übernimmt Flexzuschlag und Timing-Bonus
Gewerbe und Netz: mehr Leistung am bestehenden Anschluss, Lastspitzen kappen
Outdoor-tauglich (IP55), ohne Container und ohne Sonderfundament
EnerKomp-Steuerung Nexus mit Fernüberwachung und Updates inklusive
Einsatz Biogas
Viele Biogasanlagen wollen ihre Einspeisung optimieren und den Flexzuschlag sichern, können das BHKW aber im Betrieb nicht einfach an- und abfahren. Gründe sind zu kleine Gasspeicher, durchgehende Wärmeanforderungen oder ältere Aggregate, die kein häufiges Start-Stopp vertragen.
Das Flex-Jojo löst genau diese Lücke: Das BHKW läuft weiter so, wie es der Betrieb erfordert, während die Batterie das marktorientierte Einspeiseprofil übernimmt. Die Einbindung erfolgt AC-seitig und EEG-konform.
Erlöse kommen aus Flexzuschlag, Timing-Bonus, potenzieller Regelenergie und Eigenverbrauch. Wie viel davon bei Ihrer Anlage ankommt, hängt von BHKW-Leistung, Gasspeicher, Netzanschluss und Vermarktung ab. Das rechnen wir im Grobkonzept mit Ihren Daten durch.
8 h
Das BHKW läuft auf reduzierter Leistung. Überschüsse laden die Batterie, während die Dauerlast durchgehend bedient wird.
4 h
BHKW und Batterie speisen gemeinsam mit maximaler Leistung ein. Die Einspeisung wird gezielt in Hochpreiszeiten verschoben.
Einsatz Gewerbe, Industrie und Netz
Ein Ladepark, eine neue Produktionslinie oder Wärmepumpen brauchen mehr Leistung, als der Netzanschluss liefert. Der Speicher lädt in ruhigen Stunden und deckt die Spitzen selbst, ohne dass Sie auf eine Anschlussverstärkung warten müssen. Nebenbei sinkt die Jahreshöchstleistung und damit der Leistungspreis.
Dasselbe Prinzip hilft Netzbetreibern, die einen Anschlusspunkt oder ein Ortsnetz entlasten wollen.
Mehr Leistung am bestehenden Anschluss für Ladepark, Produktionserweiterung oder Wärmepumpe, ohne auf die Anschlussverstärkung zu warten.
Senkt die abrechnungsrelevante Jahreshöchstleistung und damit den Leistungspreis.
Verschiebt Überschüsse vom Tag in die Abend- und Nachtlast.
Laden in Niedrigpreisstunden, entladen in Hochpreisstunden, gesteuert vom Nexus EMS.
Das Nexus EMS führt alle Anwendungen nach Priorität in einem gemeinsamen Fahrplan.
Nachts lädt der Speicher günstig, morgens kappt er die Spitze. Mittags nimmt er den PV-Überschuss auf, abends puffert er den Ladepark. Der Netzbezug bleibt dabei unter der Anschlussgrenze.
Konfigurationen
Bis zu zehn Schränke arbeiten an einem gemeinsamen AC-Sammelschrank. Weitere Schränke lassen sich später dazustellen.
| Schränke | Leistung | Kapazität |
|---|---|---|
| 1 Schrank | 125 kW | 261 kWh |
| 2 Schränke | 250 kW | 522 kWh |
| 3 Schränke | 375 kW | 784 kWh |
| 5 Schränke | 625 kW | 1.306 kWh |
| 8 Schränke | 1.000 kW | 2.090 kWh |
| 10 Schränke | 1.250 kW | 2.612 kWh |
Technische Daten
Angaben je Schrank, sofern nicht anders genannt.
Im System enthalten
1. Ersteinschätzung: Wir sehen uns Ihre BHKW- und EEG-Daten oder Lastgang und Netzanschluss an und sagen Ihnen, ob und in welcher Größe sich der Speicher lohnt.
2. Grobkonzept: Dimensionierung, Erlös- oder Einsparrechnung und Investitionsrahmen.
3. Feinkonzept: Detailplanung mit Vor-Ort-Termin und verbindlichem Angebot.
Ein Schrank hat 125 kW und 261 kWh. Bis zu zehn Schränke arbeiten an einem AC-Sammelschrank, zusammen bis 1.250 kW und 2.612 kWh.
Nein. Das BHKW läuft weiter, die Batterie übernimmt das flexible Einspeiseprofil. Im 12-Stunden-Zyklus lädt sie 8 Stunden und speist dann 4 Stunden zusammen mit dem BHKW in den Hochpreiszeiten ein.
Typisch sind 200 bis über 1.000 kW BHKW-Leistung, ein laufender EEG-Vergütungszeitraum, mindestens 12 Stunden Pufferzeit im Gasspeicher und ein Netzanschluss, der die Flex-Einspeisung aufnimmt. Einen Direktvermarktungsvertrag empfehlen wir.
Nein. Die Schränke stehen im Freien (IP55) auf einer tragfähigen Fläche oder einem Fundament für 2.650 kg je Schrank. Zu Gebäuden empfehlen wir 5 m Abstand.
Ja. In Gewerbe, Industrie und im Netz bringt der Speicher mehr Leistung am bestehenden Anschluss, kappt Lastspitzen und puffert Ladeparks.